Aktuelle Termine in Karlsruhe

nächster Klezmer - Tanzabend
Fr, 09. Juli 2010

Eintritt 6€, ermäßigt 4 €
JUBEZ Karlsruhe (großer Saal) - Kronenplatz 1

20.00 Uhr - Einführung in die Tänze
20.45 Uhr - Beginn des Tanzabends

weitere Termine Karlsruhe 2010

  • Fr, 22. Oktober 2010

Eintritt 6€, ermäßigt 4 €
JUBEZ Karlsruhe (großer Saal) - Kronenplatz 1

20.00 Uhr - Einführung in die Tänze
20.45 Uhr - Beginn des Tanzabends

weitere Tanztermine in Deutschland und Österreich

GEMA-Petition an den Deutschen Bundestag

Vielen Dank für die Unterstützung einer Petition an den Bundestag bezüglich der GEMA!

Bis zum 17. 07. 2009 hatten 106575 Menschen die Petition unterzeichnet.
Am 17. Mai 2010 wurde die GEMA-Petition im Petitionsausschuss beraten. Er wird nun eine Beschlussempfehlung zur abschließenden Erledigung im Deutschen Bundestag erarbeiten. Das aber ... kann noch dauern.

Ein paar Links zu aktuellen Beiträgen:

musikmarkt branchenmagazin: GEMA-Petitionen: Ausgang ungewiss
neue musikzeitung:
Gegenwind für die GEMA im Petitionsausschuss (19.05. 2010)
Bundestag Pressemeldung: Forderung nach grundlegender Reform der GEMA (18.05.2010)

Informationen von Kultwerk:
Infos zur GEMA Diskussion mit vielen weiteren Links
Infos zur IGKD (Interessengemeinschaft Kultur in Deutschland)

Hier gehts direkt zur Petition:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4517

Text der Petition

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen….dass das Handeln der GEMA auf ihre Vereinbarkeit. mit dem Grundgesetz, Vereinsgesetz und Urheberrecht überprüft wird und eine umfassende Reformierung der GEMA in Hinblick auf die Berechnungsgrundlagen für Kleinveranstalter, die Tantiemenberechung für die GEMA-Mitglieder, Vereinfachung der Geschäftsbedingungen, Transparenz und Änderung der Inkasso-Modalitäten vorgenommen wird."

Begründung

Das Ziel dieser Petition ist nicht die Abschaffung der GEMA, denn geistiges Gut ist schützenswert und die Künstler, sprich die GEMA-Mitglieder und Mitglieder anderer Verwertungsgesellschaften sollen zu ihrem Recht kommen.
Leider werden die GEMA-GESETZE weder der Musik im Allgemeinen und schon gar nicht der großen Mehrheit ihrer eigenen Mitglieder gerecht.

Zur Gebührenberechnung für Kleinveranstalter legt die GEMA folgende drei Punkte zu Grunde: Raumgröße, Höhe des Eintrittgeldes und GEMA-Pflicht für die gesamte Veranstaltung ab einem GEMA-pflichtigen Musikstück. Die durchwegs zu hohen Gebühren zwingen Kleinveranstalter die Anzahl der Konzerte zu reduzieren. Viele veranstalten gar keine Konzerte mehr.

Dem gegenüber werden die Künstler-Tantiemen nach dem so genannten, hochkomplizierten Pro-Verfahren berechnet und der Hauptanteil der GEMA-Einnahmen landen in einem so genannten „großen Topf“.
Auch viele Künstler sind deshalb in ihrer Existenz bedroht: zu wenig Auftrittsmöglichkeiten und zu geringe Tantiemen.

Auf Grund der so genannten „GEMA-Vermutung“ verpflichtet die GEMA die Veranstalter auch urheberrechtlich ungeschütztes Material zu melden, was mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden ist. Wenn ein Konzert nicht gemeldet wird, erhebt die GEMA eine so genannte Recherche-Gebühr von 100 % der festgelegten GEMA-Gebühren ohne vorherige Mahnung und ohne Kenntnis, ob GEMA-pflichtige Werke aufgeführt und ob dieses Konzert überhaupt stattgefunden hat.

All diese Probleme belasten die deutschlandweite Life-Kultur.
Die GEMA wird zunehmend vom „Kultur-Schützer“ zum „Kultur-Vernichter“.